Fragen und Antworten zum Stoff

Zu den blau unterlegten Themen liegen beantwortete Nachfragen vor.

1.    Grundlegende Begriffe

1.1.  Definition und Abgrenzung
Einschub: Ethik und Moral

1.2.  Ziele, Räume und Akteure

1.3.  Märkte und Güter

2.    Wirtschaftskreislauf und Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung

2.1.  Begriffe

2.2.  Kreislauf und Wertschöpfung

2.3.  Größen der VGR

2.4.  Soziale Situation in D

2.5.  Zahlungsbilanz

2.6.  Touristische Satellitenkonten

2.7.  Wachstum und Produktivität

3.    Wirtschaftsordnungen

3.1.  Grundlegendes

3.2.  Marktwirtschaften

4.    Mikroökonomie

4.1.  Grundlegendes

4.2.  Haushaltstheorie

4.3.  Unternehmenstheorie

4.4.  Marktgleichgewicht und Marktversagen

5.    Der Staat in der Marktwirtschaft

5.1.  Preisniveaustabilität/ Exkurs Zinsen

5.2.  Konjunkturpolitik

5.3.  Arbeitslosigkeit

 

Folie 15

Was ist der Unterschied zwischen Moral, Moralität und Ethik auf die VWL bezogen?

Es gibt keine spezifische Ethik für die Wirtschaft oder gar die Volkswirtschaft. Wenn etwas ethisch als „gut“ oder „schlecht“ angesehen wird, dann gilt dies universell und nicht nur in einzelnen Handlungsbereichen.
Die Moral kann durchaus in der Wirtschaft anders ausfalle als in anderen Gesellschaftsteilen oder -gruppen. Angenommen, dass die Masse der Geschäftsleitungen in den Unternehmen zum Steuerbetrug neigen würde, dann wäre dies die Moral der Unternehmensleitungen, was sie allerdings noch nicht ethisch richtig macht.
Insofern hängt die Moralität, also das Werturteil über die Moral, davon ab, ob es eine Abweichung zwischen der Moral und der Ethik gibt. Falls ja, dann würde man sagen, dass die Moralität in der Wirtschaft gering/nicht vorhanden etc. ist. Andernfalls würde man sagen, dass sich eine hohe Moralität in den Handlungen der Wirtschaft beobachten lässt.

Folie 44

Warum zählt Sozialkapital als Produktionsfaktor?

Von einem Produktionsfaktor sprechen wir dann, wenn das Gut in irgendeiner Weise mit der Produktion von Outputs verbunden ist und - bei sachgemäßer Nutzung - keinem Verschleiß unterliegt, also nicht wie Vorleistungen in der Produktion untergeht oder wie ein Investitionsgut nur zeitlich befristet und mit sich stetig verringernder Qualität zur Verfügung steht.

Betrachten wir ein paar Komponenten des Sozialkapitals:

"Arbeitsmoral": Sofern es der Arbeitgeber nicht schafft, seine Mitarbeiter zu vergraulen, bleibt diese über Jahre hinweg erhalten.

"Rechtssystem": Die Qualität von Gesetzen und Rechtsprechung leidet grundsätzlich nicht unter der Häufigkeit der Nutzung, solange die Kapazitäten passen.

"Infrastruktur": Hier muss ich unterscheiden zwischen der Funktion, die bereitgestellt wird (z.B. Kommunikation und Verkehr) und der technischen Infrastruktur (z.B. Sendemasten und Brücken).

 

Letztere ist ein Investitionsgut, da es dem Verschleiß unterliegt (Straßen, Schulen, Krankenhäuser). Es steht im Eigentum der Gesellschaft, vertreten durch den Staat, und die Gesellschaft einschließlich der Unternehmen nutzt es.

Die Funktion (Transport, Bildung, Gesundheit) ist aber allgemein zugänglich und unterliegt nicht dem Verschleiß. Insofern ist also die Bereitstellung einer solchen Funktionalität auch ein Produktionsfaktor für die Unternehmen.

 

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Folie 56

Warum schreiben Sie, dass Sie die Ersparnisse des Staates  bzw. die Rücklagen der Unternehmen wirtschaftlich den Bürgern bzw. den Anteilseignern (=private Haushalte) als Entscheidungsträgern und potenziellen Liquidatoren zustehen?

A) Unternehmen

Rücklagen entstehen, indem die Gesellschafter nicht 100% des ihnen in vollem Umfang zustehenden Jahresgewinnes aus dem Unternehmen herausholen, sondern einen Teil Thesaurieren, d.h. ansparen. Wird das Unternehmen z.B. aufgelöst, dann werden zuerst alle Vermögenswerte liquidiert und dann alle Schulden bezahlt. Der Rest geht an die Gesellschafter des Unternehmens und das sind in letzter Konsequenz private Haushalte.

Schauen wir kurz auf eine Bilanz:

 

AKTIVA PASSIVA
Vermögenswerte Eigenkapital & Rücklagen
  Verbindlichkeiten
Σ Aktiva = = Σ Passiva

 

Bei korrektem Wertansatz auf beiden Bilanzseiten (und weil sie bekanntlich gleich groß sein müssen) ist im Liquidationsfall zu erwarten, dass nach Abzug der Verbindlichkeiten von den Vermögenswerten noch der Betrag von Eigenkapital (ursprünglich einbezahlt) und Rücklagen übrig bleibt.

 

B) Staat

Hier geht es darum, wie eigentlich ein Staat entsteht bzw. legitimiert wird. Legitimität erlangt ein Staat dadurch, dass seine Staatssubjekte, die Bürger, ihn und seine Institutionen anerkennen. Er erlangt sie also durch die Bürger, und das ist der Fall, weil er der Treuhänder ihrer Interessen ist. (Wo das in der Praxis verletzt wird, dort wird dann entweder ein Unterdrückungsregime etabliert, damit der illegitime Staat nicht von den Bürgern abgeschafft wird oder es kommt zu einer grundlegenden Staatsreform mit weitreichenden Verfassungsänderungen etc.)

Wenn aber der Staat nur Treuhänder seiner Bürger ist, dann hat er auch kein eigenes Vermögen, sondern ist nur Vermögensverwalter seiner Bürger. Sollten diese beschließen, den Staat aufzulösen, dann würde der Staat als Verwalter nicht mehr existieren und die Bürger müssten sich selber um ihren Bruchteil am Gesamtvermögen des "gestorbenen" Staates kümmern.

Während seiner (des Staates) Lebenszeit tun sie dies durch Anweisungen an die Politiker, wie diese mit den Gütern der Bevölkerung umgehen sollen. Dies kann im Wege eines imperativen Mandates geschehen (detaillierte Handlungsverpflichtung) oder im Wege eines repräsentativen Mandates wie bei uns (Auswahl von Denkrichtungen zwischen den Parteien). So oder so wird der Prozess aber von den Eigentümern, den Staatsbürgern, gesteuert. 

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Folie 64

Wie funktioniert im erweiterten Geldkreislauf die Ersparnis?

Die Ersparnisbildung ist nichts anderes als die Differenz zwischen dem erzielten Faktoreinkommen (Löhne/Gehälter, Zinsen, Mieten/Pachten und Gewinne/Verluste) und dem Konsum der privaten Haushalte. Es geht also nur darum, einige Geldeinheiten zu separieren, die nicht für Güterkäufe ausgegeben werden.

Für den Kreislauf wichtiger ist, was hinterher mit der Ersparnis der Haushalte passiert, ob sie also von Unternehmen oder Staat als Kredit für deren Güterkäufe (Unternehmen: Investitionen; Staat: Konsum oder Investitionen) verwendet wird, wodurch zunächst einmal der Geldkreislauf geschlossen wäre oder ob der Kreditbedarf zu gering ist, was eine Schrumpfung der Wirtschaft verursachen könnte. Der geschlossene Geldkreislauf bedeutet auch, dass alle angebotenen Güter (Quelle des Faktoreinkommens) eine Nachfrage gefunden haben, also dass das Wohlfahrtsmaximum erreicht wird (vgl. Folie 166, Kapitel 4.4). Je nachdem ob dieses Erreichen des Marktausgleiches beim Kapital (Sparen = Kreditnachfrage) und in der zwingenden Folge dann ggf. bei den erzeugten Gütern automatisch erreicht wird oder nicht, sprechen wir von Marktoptimismus oder -pessimismus.

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Folie 68

Könnten Sie nochmals die folgenden Punkte des komplexen Wirtschaftskreislaufes erläutern:

Der Staat bimmt die folgenden Produktionsfaktoren in Anspruch: Arbeit (Beamte, Angestellte und Arbeiter des Staates), Fremdkapital (Kreditaufnahme von Bund, Ländern und Gemeinden; erfolgt entweder direkt bei den Bürgern oder indirekt über die Banken) sowie Grund und Boden (Anmietung von Immobilien). Hierfür zahlt er die zugehörigen Faktoreinkommen Lohn/Gehalt, Zinsen und Mieten/Pachten, die dann vom Staat zu den privaten Haushalten fließen. Der zweite Punkt der Frage betrifft also das Verleihen von Geld an den Staat durch die Bürger indem sie die vom Staat ausgegebenen Schuldverschreibungen kaufen. (Auf kommunaler Ebene gibt es diese nur bei den Millionenstädten; kleinere Gemeinden nehmen ausschließlich Bankkredite beim Pol Vermögensbildung auf.)

Der Pol Vermögensbildung kann betrachtet werden als ein Platzhalter für Banken. Die Banken brauchen bei ihrer Gründung durch die privaten Haushalte von diesen Eigenkapital und ferner stellen alle Kontoguthaben der Haushalte sowie die von ihnen erworbenen Schuldverschreibungen der Banken eine Fremdkapitalanlage der Haushalte bei den Banken dar.

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Folie 119

Weshalb sind höhere Löhne bei niedriger Arbeitslosigkeit besser durchsetzbar?

Wie jeder Markt, ist auch der Arbeitsmarkt den Antriebskräften Angebot (die privaten Haushalte bieten ihre Arbeitskraft an) und Nachfrage (die Unternehmen suchen Arbeitskräfte) ausgesetzt. Die Marktkräfte können unterscheidlich stark sein (vgl. Folie 37), aber sie sind prägend für das Ergebnis, nämlich zu welchem Lohn welche Arbeitsmenge vereinbart wird.

Wenn nun das Arbeitsangebot gering ist, weil schon alle eine Arbeitsstelle haben und ich als Unternehmer das von mir benötigte Personal nur noch durch Abwerben von anderen Arbeitgebern bekommen kann, dann geht es bei der Frage wechseln oder beim bisherigen Job bleiben für die privaten Haushalte vor allem darum, was den neuen Job attraktiver machen könnte. Und da sprechen wir sicherlich zuerst mal vom Gehalt bzw. den Gehaltsperspektiven.

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Folie 122

 

Produktivität bezieht sich nicht auf die Produktion, jedoch ist sie definiert als Outputmenge pro Inputmenge. Unsere Frage jetzt: inwiefern spielt die Menge der Güter eine Rolle?

 

Leider ist der Begriff "Produktion" insofern zweideutig, als er sowohl den Vorgang der Gütererzeugung als auch die erstellte Outputmenge bezeichnen kann.

 

Produktivität ist die Effizienz der Produktion, letztere hier verstanden als der Erzeugungsvorgang der Unternehmensprodukte.

 

Die Produktivität kann ich in einer Durchschnittsbetrachtung (=gesamte Outputmenge ¸ gesamte Inputmenge) oder in einer auf das einzelne (im Zweifelsfall das letzte erstellte bzw. das nächste zu erstellende) Stück fokussierten Messung (=letzte Outputeinheit ¸ dafür benötigte zusätzliche Inputmenge) feststellen.

 

Wenn wir auf Folie 160 wieder von der Effizienz bei der Produktion sprechen, dann geht es darum, ob sich die auf das Einzelstück bezogene Produktivität verändert oder konstant bleibt, wenn wir weniger oder mehr Outputmenge herstellen.

 

Also Fazit zur Frage: Will ich nur wissen, wie die Produktivität im Moment ist, dann interessiert mich nur das letzte Stück und damit ist die Gesamtmenge sekundär.

Interessiert mich der Durchschnitt oder der Verlauf der Produktivität, dann muss ich mit einbeziehen, wie viele Outputeinheiten ich insgesamt herstelle.

 

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Folie 128

 

Wir können uns nicht erklären, warum die Sozialversicherungsbeiträge bei Teilen der untersten und der obersten Einkommensgruppen nicht anfallen sollen.

Hier geht es um zwei Aspekte: Welche Arten von Einkommen sind in diesen Gruppen besonders stark vorhanden und in welchem Umfang unterliegen Sie der Verpflichtung, auf sie Sozialabgaben zu entrichten? Dabei stellt sich begleitend die Frage, ob es typische Personengruppen gibt, die in erhöhtem Maße in eine der Kategorien fallen.

Zunächst zu den am schlechtesten verdienenden Personen:

Wenn sie z.B. einen 450€-Job machen oder nur eine sog. kurzfristige Beschäftigung (bis zu 70 Arbeitstage) aufnehmen, dann ist dies für den Arbeitnehmer sozialversicherungsfrei, nur der Arbeitgeber zahlt eine (pauschale) Abgabe.

Sozialversicherungsleistungen wie das Arbeitslosengeld bzw. Hartz IV sind nicht nur völlig sozialversicherungsfrei, sondern auch noch steuerfrei.

 

Die "Normalverdiener" zahlen je nach Entwicklung der Sozialkassen mahl mehr mal weniger Prozentpunkte ihres Arbeitseinkommens in die Sozialkassen ein. Steigende Leistungen in der Pflegeversicherung, höhere Kosten der Gesundheitsleistungen, weniger Arbeitslose etc. führen zu Änderungen der Beiträge, die die jeweiligen Kassen vom Arbeitsentgelt ihrer Zwangsmitglieder verlangen. Andere Einkommensarten (z.B. Zinsen, Mieten) sind fast ausnahmslos von der Sozialversicherungspflicht befreit. Einzig bei den Gewinnen gibt es eine wenige Fälle von Rentenversicherungspflicht.

Daneben gibt es Berufsgruppen, die unabhängig von der Höhe ihres Einkommens von der Sozialversicherungspflicht befreit sind: Beamte (incl. Soldaten) und Angestellte, die zugleich einen signifikanten unternehmerischen Einfluss haben (z.B. >25% der Geschäftsanteile als angestellter Geschäftsführer der eigenen GmbH).

Aus beiden Gruppen gibt es auch Personen, die zu den am besten verdienenden Arbeitnehmern gehören. Trotzdem zahlen sie keine Sozialabgaben.

Ferner gibt es eine Art Zwitter: Personen, die zwar vom Beruf her sozialversicherungspflichtig sind, aber bei denen die Abgaben nur auf einen Teil ihres Einkommens anfallen: Angestellte mit einem Monatsverdienst über 4.735€ brutto zahlen für jeden Euro darüber nichts mehr an die gesetzliche Krankenkasse und können sich wahlweise auch privat versichern. Ferner zahlen Angestellte mit einem Monatsbrutto von mehr als 7.100€ (Stand 2021) für übersteigende Gehaltsteile nichts mehr in die Rentenversicherung. (Deshalb gibt es auf den meisten Einkommensteuerbescheiden getrennte Rubriken für das steuerpflichtige und das sozialversicherungspflichtige Einkommen obwohl viele Personen da immer nur den gleichen Betrag eingetragen finden.) Mit jedem Euro über der Versicherungsgrenze sinkt der prozentuale Betrag ihres Einkommens, den sie in die Sozialkassen einzahlen.

Fragen wir uns jetzt, aus welchen Gruppen sich die Bestverdiener überwiegend zusammensetzen, so finden wir hier am stärksten vertreten Unternehmer, leitende Angestellte und sog. Rentiers, d.h. Leute, die von den Erträgen ihres Vermögens leben können. Sie zahlen entweder gar nicht (Unternehmer, Rentiers) oder nur in deutlich verringertem Maße (Angestellte) in die Sozialkassen ein.

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Folie 139

 

Findet Allokation mittels Staatseingriff oder ohne Staatseingriff statt?

 

Die ALLOKATION erfolgt durch den Markt.

 

Wenn der Staat dann zu dem Schluss kommt, dass ihm dieses Marktergebnis nicht passt, dann kann er präventive Steuerungsmaßnahmen ergreifen (z.B. Sparprämien, kostenlose Bildung) oder im Nachhinein wirkende (z.B. Filtervorschriften im Umweltschutz; beim Produzieren kann ich machen was ich will, solange es nicht nach außen gelangt). Das nennen wir dann REALLOKATION.

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Folie 157

Inwiefern kann eine verringerte Anrechnung von Zuverdiensten motivierend für Hartz IV Empfänger sein?

Hartz IV erhält man i.d.R., wenn man schon längere Zeit arbeitslos ist. In dieser Phase findet man jetzt einen 450-Euro-Job oder bekommt einen 1-Euro-Job vom Arbeitsamt vermittelt. Wenn dieses Entgelt zu 100% mit dem Hartz IV-Satz verrechnet wird, den ich schon ohne diese Arbeit erhalten habe, dann ist der Lohn für die zusätzliche Anstrengung gleich Null. Wenn ich hingegen die Anrechnung verringere, dann steigt mein Konsumpotenzial durch die Arbeit und ich bin eher motiviert, mir selber eine Tätigkeit zu suchen und bleibe damit - wenn auch nicht in einer der früheren Berufstätigkeit entsprechenden Weise - in das Arbeitsleben integriert und somit leichter vermittelbar.

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Folie 161

Gehen wir bei der Gesamtkostenfunktion der U davon aus, dass es sich immer um den Fall einer sinkenden Effizienz handelt?

Die Gesamtkostenfunktion hat unterschiedliche Verlaufsformen aufgrund unterschiedlicher Entwicklungen der Effizienz der Produktion. Insofern gehen wir nicht nur vom Fall sinkender Produktivität aus. Die besondere Betonung dieser Fallkonstellation resultierte nur daraus, dass in diesem Fall je nach Verkaufspreis des erzeugten Gutes unterschiedliche Outputmengen gewinnmaximal sind, während bei linearer oder steigender Effizienz unabhängig vom Preis immer das gleiche Gewinnmaximum gilt (=die Kapazitätsgrenze), sofern bei ihr der Break-even überschritten ist. Zudem ist der Fall einer sinkenden Effizienz bei weiterer Produktionssteigerung ohne Technologiewechsel häufiger vertreten als die beiden anderen Fällen. Ursachen sind häufig: Potenzialausschöpfung, Ermüdung, Verschleiß.

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